Volleyball - Duell nach zehn Jahren - 3:1 für den TV Datteln 09

Bezirksliga-Derby zwischen den Volleyballerinnen der DJK Eintracht und TV Datteln. Foto: Michael Paternoga

Bezirksliga-Derby zwischen den Volleyballerinnen der DJK Eintracht und TV Datteln. Foto: Michael Paternoga

100 Zuschauer würzen Derby der Bezirksliga-Damen! Das letzte Duell vor mehr als zehn Jahren gewann der TV Datteln mit 3:1. Mit dem gleichen Ergebnis endete auch zuletzt die Bezirksliga-Begegnung zwischen den Nullneunern und Eintracht Datteln. Die Damen von Trainer Stephan Majorczyk behielten mit 3:1 (23:25, 25:19, 25:12, 25:20) die Oberhand.
19.01.2012

Es herrschte schon eine besonderes Atmosphäre in der Sporthalle des Gymnasiums. Das erste Aufeinandertreffen der beiden Dattelner Volleyballteams nach mehr als zehn Jahren Pause machte sich auch bei den Zuschauerzahlen bemerkbar. Beide Teams hatten ihre Fangruppen mobilisiert. Fast 100 Besucher verfolgten das Duell. Auf Seiten der Eintracht waren es vor allem die Fußballer, die samt Trommeln anrückten. In der Überzahl waren allerdings diejenigen, die dem TV 09 die Daumen drückten. Und die waren zu Beginn des ersten Satzes gut gestimmt. Obwohl das Team von Majorczyk einige Angaben verschlug, lag der TV 09 mit 13:10 und 19:14 in Führung.

Und als der Landesliga-Absteiger mit 23:19 in Front lag, hatte wohl selbst DJK-Trainer Frank Ossmann den Satz schon abgehakt. Doch es kam anders. „Keiner wollte Verantwortung übernehmen. Wir sind herumgelaufen wie ein Hühnerhaufen“, umschrieb Jenny Forger die Schlussphase des ersten Satzes. Die Eintracht holte auf. Als es 23:23 stand bescherte ein Missverständis dem Außenseiter den ersten Satzball. Maike Weishaupt hatte damit gerechnet, dass hinter ihr noch eine Spielerin stehen würde.

Doch das war bei ihrem Zuspiel nicht der Fall – 23:24. Im Anschluss war es Jenny Forger, die den Ball ins Aus beförderte. Die Ossmann-Sechs, die oft über Außen ihr Glück versuchte, hatte einen Teilerfolg eingefahren und ging mit 1:0 in Führung. Dabei hatte das Team eine Umstellung zu verkraften. Überhaupt zum ersten Mal setzte die Eintracht auf einen Libero. „Medina Ludin machte ihre Sache ordentlich. Insgesamt sind wir schon zufrieden, auch wenn der erste Pass und mein Zuspiel hätte besser kommen können“, betonte DJK-Spielerin Andrea Kruber.


Insgesamt taten sich aber beide Teams schwer, beide Mannschaften haben in dieser Saison sicherlich schon bessere Leistungen gezeigt. Das galt auch für den zweiten Satz, in dem die Eintracht einen guten Start erwischte und mit 9:6 führte. Über ein 15:11 und 20:19 drehten die Favoriten das Blatt aber noch und gleichen zum 1:1 aus – 25:19. Der dritte Durchgang wurde zu einer klaren Angelegenheit. Die Majorczyk-Sechs fand besser ihren Rhythmus. Durch zwei Angabenserien von Sandra Strohmeier und Julia Hasenberg war das 25:12 schnell unter Dach und Fach. Die Luft auf Seiten der Eintracht war heraus. Zwar war der Vorsprung der TV-Damen nie richtig groß (21:17,22:19), der Mannschaft von Ossmann gelang es aber nicht, entscheidend zu verkürzen.